Sächsische Tradition am Reinhardswald
 


Kamenzer Holzkunstgewerbe der Firma Michael Müller GmbH

Holzkunstgewerbe Michael Müller GmbH

"Das A und 0 ist das Sägen", erklärt Michael Müller. "

Es gehört eine Menge Feingefühl sowie die Liebe zum Werkstoff Holz dazu,

damit die Motive auch richtig zur Geltung kommen können."

Seifferner Markt 42 x 30 x 4,5 cm

Der Name des Schwibbogens kommt vom Schwebebogen aus der Architektur. Dort bezeichnet man damit einen Stützbogen zwischen zwei Mauern. Da in den ältesten Schwibbögen im Bogenrund Sonne, Mond und Sterne abgebildet sind, sollte aller Wahrscheinlichkeit nach der Himmelsbogen dargestellt werden.
Bergmann 72 x 40 x 5,5 cm
Sägewerk, 2 Säger bewegen sich + Holzstapel  42 x 30 x 4,5 cm
Fensterbild Glocken
Fensterbild Kerzen
Dresden Ansicht 19 x 25 x 4,5 cm Pferdewanderung Minibogen

Dieser Bogen ist flexibel. Da meistens die Schnur an der falsche Seite ist, kann man das Oberteil abnehmen. Genial!

Der Minibogen ist für Pferdeliebhaber und kann überall stehen, Kinderzimmer oder Fenster. Wie man es mag!

 

Die ältesten Schwibbogen wurden von Bergschmieden aus Johanngeorgenstadt hergestellt, deshalb ist es nicht verwunderlich, dass sie aus Metall bestehen. Die Verwendung von Holz hat sich erst in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts eingebürgert.

Trotzdem gibt es auch ein Beispiel für einen historischen hölzernen Schwibbogen. Er hing außen am Zechenhaus der "Gnade Gottes Fundgrube" in Wittigsthal und war mit 1829 datiert. Weitere Info www.schwibbogen.org

Der älteste erhaltene Schwibbogen stammt aus dem Jahre 1740

Der älteste erhaltene Schwibbogen stammt aus dem Jahre 1740

Der ältestenHolzbogen. Das Wappenstück im Inneren ist aus Metall gefertigt.Das Wappenstück im Inneren ist aus Metall gefertigt. Dieser Bogen ging verloren und ist von einer alten Fotoplatte bekannt.

 

Selbst wenn man heute in Dresden, Leipzig oder Berlin unterwegs ist sieht

man häufig den Schwibbogen als Gruß aus dem Erzgebirge,

doch kaum einer weiß, daß die einsamen Huthäuser des Johanngeorgenstädter Fastenberges einst

seine Heimstatt waren.

Vor einigen Jahren hat sich die Stadt Johanngeorgenstadt den Namen:

"Stadt des Schwibbogens"

gegeben - und der Johanngeorgenstädter Weihnachtsmarkt am dritten Adventswochenende ist natürlich das:

Schwibbogenfest.

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