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Patchwork in allen Farben

Die Patchwork-Künstlerin Inge Pleil stellt sich vor und gibt Erläuterungen zu ihren Meisterstücken.

Das Patchwork suchte mich und ich suchte das Patchwork, so kamen wir uns auf halben Weg entgegen. Das ist mein Moto und mein Hobby, seit ich nicht mehr berufstätig bin.

Ich möchte mich kurz vorstellen:

Inge und Manfred Pleil

Mein Name ist Inge Pleil, Jahrgang 1937, verheiratet, eine Tochter.

Damenscheiderin war mein erster Beruf, mein zweiter Laborantin.

Kreativ war ich schon immer in verschiedenen Textilzirkeln. Zum heutigen Patchwork bin ich erst 1997 gekommen, einige Versuche gab es bereits in den 80-ziger Jahren.

Und was ist nun eigentlich „PATCHWORK“?

Eigentlich ist es nur Flickwerk, was uns das Wörterbuch unter Patchwork anbietet. Und doch können aus Stoffresten interessante Arbeiten entstehen.

Hier geht die Sonne auf...Sonnenwende...hinterm Kreuz....Interessante Arbeiten enstehen aus Stoffresten mit der Maus Durch das Schlüsselloch geschaut - aufgenähte alte Schlüssel - Manchmal suchen wir so lange nach dem Schlüssel zum Glück, bis wir entdecken, dass er steckt.

Bitte diese Bilder berühren (Hier dürfen Sie das!)

Was ist nun so faszinierend an Quilts? Ist es der Farbenreichtum? Die Vielfalt der Formen? Oder ist es schon das textile Ausgangsmaterial? Stoffe sind schließlich das erste Material, mit dem der Mensch Erfahrungen macht. Stoff ist etwas sehr vertrautes. Es gehört zu ihm, wie seine Haut.

Die Techniken Patchwork und Quilting, so wie wir sie heute kennen, sind aus der Not geborene Handarbeiten.

Durch das Zusammennähen von Flicken konnten die Siedlerfrauen in Nordamerika gut erhaltene Kleidungsteile neu nutzen. Sie mussten schließlich ihre Familien und vor allem die Kinder über die kalten Wintermonate bringen.

Dazu möchte ich das Wort QUILT erklären. Es wurde aus dem amerikanischen übernommen und bedeutet nichts anderes als Steppen. Aber wer sagt schon Flickendecke mit Zierstepperei!

Die meisten Patchworkarbeiten bestehen aus 3 Lagen,

  1. der schön gestalteten Oberseite

  2. der Vlieseinlage und

  3. der Rückseite

Und diese drei Lagen werden übereinander gelegt und mit Quiltstichen (oder deutsch Steppstichen) zusammengehalten und dadurch stabilisiert.

Das war wichtig, denn früher verwendete man statt Vlieseinlage meist ungesponnene Wolle.

Zu meinen Arbeiten: Seit 9 Jahren habe ich mich von der traditionellen Patchworktechnik entfernt. Das freie Arbeiten liegt mir mehr. Mir ist der Prozess der Entstehung wichtig, die Umsetzung neuer Ideen und das befriedigende Gefühl, wenn es gelungen ist. Die Aussage steht für mich im Vordergrund, das Material ist dem untergeordnet. Es ist mir wichtig, dem Betrachter Spielraum für eigene Interpretationen zu lassen.

Dresden, im Oktober 2008

Hier weitere Handarbeiten:

DER BAUM! So gelassen, so alt, so verletzbar, so sehr in der Erde verwurzelt fügsam allein dem Sturm. Lautlos sein ächtzen seit langem.  Sein Weinen erweicht keinen Stein. Es büßt nur, wer lebt wie dieser Baum. und Drachen im Birnbaum! Wind, Wind, Blasemann, blase meinen Drachen an, denn er soll zur Sonne fliegen und nicht auf dem Birnbaum liegen.

Die Katze tritt die Treppe krumm

Kaffeekantate v. Johan Sebastian Bach -  Ei, wie schmeckt der Coffee süße, lieblicher als 1000 Küsse, milder als Muskatenwein. Coffee, Coffee muss ich haben und wenn jemand mich will laben, ach so schenk mir Coffee ein. 1732

Bei Interesse kontaktieren Sie uns bitte.

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